Vilsbiburg gewinnt auf Grund der besseren Chancenauswertung mit 2:0
Der FC BoBo hatte am letzten Wochenende den TSV Vilsbiburg zum Derby zu Gast. Das Abendspiel in der Kreisliga Isar-Rott sahen 200 Zuschauer, die eine flotte Partie zu sehen bekamen. Die Heimelf hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, während die Gäste die zweite Halbzeit überlegen gestalten konnten und gegen Ende den Sieg einfuhren.
Die erste Viertelstunde tasteten sich beide Mannschaften noch ab. Dann gelang BoBo das erste Tor, doch Schiri Thomas Kölbl (FC Gergweis) gab den Treffer wegen Abseits nicht. Drei Minuten später die gleiche Situation. Galler Stefan bezwang den gegnerischen Torwart, doch wiederum entschied das Schiedsrichtertrio auf Abseits. Und es ging im Minutentakt weiter. Stefan Galler lief alleine auf Vilsbiburgs Torwart Weinmann zu, doch der BoBo-Stürmer ließ sich abdrängen und schon war die Chance zum 1:0 vorbei. Jetzt hatte die BoBo’s erstmal ihr Pulver verschossen und die Gäste konnte sich aus der Umklammerung befreien. Vilsbiburg konnte vor dem Halbzeitpfiff noch einen gefährlichen Kopfball verbuchen, das war es dann aber auch und es ging in die Pause.
Nach dem Wechsel ließ sich BoBo immer mehr in die Defensive drängen und die Gäste übernehmen das Kommando. Nach knapp einer Stunde Spielzeit war es zuerst Maxi Anderseck und fünf Minuten später Lukas Maier, die jeweils mit Weitschüssen am BoBo-Torwart Raphael Hampe scheiterten. Die Partie wurde hektischer und beide Trainer bekamen wegen Reklamieren eine Verwarnung vom Schiri gezeigt. Zehn Minuten vor Ende der Partie drückte der Schiri bei einem Foulspiel im BoBo-Strafraum noch beide Augen zu, aber zwei Zeigerumdrehungen später war es dann soweit. Erneut ein Foulspiel und er deutete auf den Elfmeterpunkt, den Niklas Passage zum 1:0 für die Gäste sicher verwandelte. BoBo warf nun alles nach vorne und fing sich in der letzten Spielminute noch das 0:2 ein durch Benedikt Ecker ein. Dann war Schluss in einer Partie, die BoBo durchaus gewinnen hätte können. Wie bei den letzten Partien fehlt es am Abschlussvermögen.
Foto: (Birgit Schmideder)
Ein Spiel, wie bei einem Derby üblich – gekämpft wurde um jeden Ball.